John Rees von der National Union of Journalists und Mitglied der Führung der Stop the War Coalition
(Auszüge)
»Wir haben gemeinsam mit französischen Genossen, Abgeordneten der Partei La France insoumise und französischen Gewerkschaftern zur Organisation der Pariser Friedenskonferenz im vergangenen Oktober beigetragen. An dieser Konferenz nahmen 4000 Menschen teil, die eine bemerkenswerte Energie an den Tag legten, sowie sehr beeindruckende Delegationen aus ganz Europa. Die Konferenz stützte sich stark auf die Mobilisierung der Gewerkschaften.
Als wir diese Konferenz planten, hatten wir von Anfang an die Absicht, eine zweite Konferenz in London zu organisieren. (…) Es ist ganz klar, dass diese Konferenz ein bedeutendes internationales Ereignis sein wird. (….) Die spanischen Genossen haben sich verpflichtet, nach der Konferenz in London eine dritte Konferenz in Madrid zu organisieren.
Wir sind also dabei, einen echten, ernsthaften Arbeiterinternationalismus aufzubauen, der sich gegen den Krieg richtet. Wir haben bereits erste Antworten von Gewerkschaftsorganisationen erhalten (…) Rees appelliert, zunächst innerhalb der Gewerkschaftsbewegung dafür aktiv zu sein) „aber dann müssen wir auf dieser Grundlage auf diejenigen zugehen, deren Kinder eingezogen werden, deren Steuern zur Finanzierung der Aufrüstung verwendet werden, und auf diejenigen Teile der Arbeiterklasse, die nicht in Gewerkschaften organisiert sind. Wir müssen diese Dynamik nutzen, um sie in eine organisierte, antiimperialistische und gewerkschaftliche Aktivität einzubeziehen. Und das wird ein Kampf innerhalb der Gewerkschaften selbst sein. (…) Dieser Kampf betrifft direkt unser Leben und unseren Lebensunterhalt, und die Gewerkschaftsbewegung muss dabei eine zentrale Rolle spielen. Diese Konferenz bietet uns eine enorme Chance.«